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Outokumpu Nirosta GmbH tritt dem Krefelder Klimapakt bei

Die Outokumpu Nirosta GmbH ist neuer Partner im Krefelder Klimapakt und setzt damit ein deutliches Zeichen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Region. Mit der Mitgliedschaft verpflichtet sich das Unternehmen, aktiv an Maßnahmen zur Reduzierung von CO₂-Emissionen mitzuwirken. „Wir freuen uns über ein neues produzierendes Unternehmen als Klimapartner.“, betont Umweltdezernentin Sabine Lauxen. Die Klimapartnerschaft unterstreicht das langfristige Engagement von Outokumpu für eine umweltfreundliche Produktion und den Erhalt der Lebensqualität in Krefeld.

Werkleiterin Kristina Reichelt, Mitglied der Geschäftsführung der Outokumpu Nirosta GmbH, betonte im Rahmen der Klimapakt-Unterzeichnung das langfristige Engagement des Unternehmens: „Als einer der größten Arbeitgeber in Krefeld tragen wir Verantwortung für unsere Mitarbeitenden, die Region und das Klima. Der Beitritt zum Klimapakt ist für uns ein logischer Schritt, da wir unsere Prozesse in Krefeld und weltweit kontinuierlich dekarbonisieren mit dem Ziel, die Edelstahlproduktion klimaverträglich, energieeffizient und wettbewerbsfähiger zu gestalten.“


Ein zentrales Projekt zur CO₂-Reduktion am Standort Krefeld war die umfassende Modernisierung der Hallenheizungen in mehreren Werksgebäuden von veralteten Warmluftgebläsen auf moderne Infrarot-Dunkelstrahler. Diese übertragen Wärme mit einem hohen Wirkungsgrad direkt auf Oberflächen und Personen, ähnlich Sonnenstrahlung. Durch den effizienteren Energieeinsatz können jährlich 19,5 GWh Primärenergie eingespart und rund 3.500 Tonnen CO₂ vermieden werden. Neben konkreten Einzelprojekten wie der Hallenheizung verfolgt Outokumpu in Krefeld eine umfassende Transformationsstrategie, die auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeitsmanagement und eine Optimierung von Produktportfolio und Produktionsprozessen abzielt. Im Fokus stehen dabei Maßnahmen zur Umgestaltung des Produktionsportfolios und zur Verbesserung des Wertstroms.
Der Krefelder Standort von Outokumpu ist nach dem internationalen Nachhaltigkeitsstandard ResponsibleSteel zertifiziert. Dieses unabhängige Zertifizierungssystem bewertet Unternehmen der Stahlindustrie hinsichtlich ökologischer, sozialer und unternehmerischer Verantwortung. Die Auszeichnung bestätigt, dass Outokumpu strenge Anforderungen in Bereichen wie CO₂-Reduktion, Energieeffizienz, Arbeits- und Menschenrechte sowie verantwortungsvolle Lieferketten erfüllt. Damit gehört das Unternehmen zu den Vorreitern in der Branche, die den Wandel zu einer nachhaltigen Stahlproduktion konsequent verfolgen.

Paolo Pier (Leiter Nachhaltigkeit und Produktionsexzellenz), Marcel Polfers, Sabine Lauxen (Umweltdezernentin der Stadt Krefeld), Kristina Reichelt (Mitglied der Geschäftsführung der Outokumpu Nirosta GmbH und Werkleitung Outokumpu Krefeld), Taisia Vielhaber, Ralf Niessen, Lisa Fehrenbach (Geschäftsstelle Krefelder Klimapakt). Foto: Britta Lange-Stolle (Head of Communications) – Outokumpu